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Baukultur

Der Bestand an hochwertigen Gebäuden erodiert mit zunehmender Geschwindigkeit.
Bausubstanz die über Jahrhunderte den Menschen diente wird durch Wegwerfbauten ersetzt, deren Lebenszyklen nach wenigen Jahrzehnten enden.
Baukultur in unserem Sinne steht als Gegenentwurf zu dieser Entwicklung. Dort, wo die Instrumentarien des Denkmalschutzes nicht mehr greifen,
in der Breite der gebauten Umwelt, die nicht zur elitären Spitze des Welterbes zählt, kann nur ein Wandel der Werte zu einem Wandel des Handelns führen.
Baukultur ist keine Einzelleistung, sondern entsteht aus dem Zusammenwirken Gleichgesinnter, die ein gemeinsames Ziel verbindet:
Die auf uns überkommene Bausubstanz in ihrer spezifischen Qualität zu erkennen, bewährte Konzepte weiterzuführen und vermeintlich Ausgedientes
ressourcenschonend wieder in Lebensräume zu verwandeln, die schön und brauchbar sind.
Oft ist weniger mehr, und der bedachtsame Umgang mit der Substanz bei gering gehaltenem Bauaufwand erlaubt eine effiziente Weiternutzung
unseres baulichen Erbes für lange Zeit.

Interview mit Friedrich Idam zu Thema Baukultur

Kulturlandschaft

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Hallstatt im oberösterreichischen Salzkammergut gilt als Kulturlandschaft von heraus-
ragender Bedeutung. Seit 1997 ist dieses Gebiet in die "World Cultural Heritage" - Liste
der UNESCO aufgenommen.



Bauen in der Kulturlandschaft

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Mit der Rezeption der abstrakten historischen Gestaltungskriterien kann auch Neues
in die gewachsene Substanz eingefügt werden.



Bauliche Interventionen in die historische Substanz

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Die historische Bausubstanz des Welterbegebiets Hallstatt - Dachstein/Salzkammergut
erlangt bei Umbauten eine sorgfältige Vorgangsweise. Mit der Wahl traditioneller Baustoffe
und deren authnetischer Verarbeitung gelingt es, eine zeitgemäße Formensprache
mit der historischen Substanz zu verknüpfen.



Den Standort spürbar lassen

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Das historische Wohnhaus steht auf einem schmalen Felsband im Spannungsraum
zwischen Steilhang und See.
Die gestreckten Grundrisse folgen dem Verlauf der anstehende Felswand, die die
gesamte Rückwand des Hauses bildet und im zentralen Vertikalerschließungsbereich
in ihrer Ursprünglichkeit ins Haus tritt und es damit signifikant verortet.



Bauliche Interventionen in die historische Substanz

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Die Umsetzung der Entwurfsideen erfolgte in möglichst authentischer Verwendung tradierter
Werkstoffe. Im größtenteils neu gestalteten Innenbereich wurden großzügig
dimensionierte Holzteile mit Sichtbetonoberflächen in rezenter Formensprache kombiniert.



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Planungsaufgaben

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12.02.2013. 16:55